Duisburg, den 13.1.2010

Pressemitteilung:

DIE LINKE ruft zum Widerstand gegen NPD Provokation auf
"Duisburg darf nicht zum Tummelplatz für Neonazis werden"

"Nachdem bereits die rechtspopulistische Partei Pro NRW zu einem Sternmarsch gegen die Moschee in Duisburg Marxloh aufgerufen hat, kündigt jetzt auch die NPD für den 27. und 28. März  Aktionen vor der Moschee an. Diese Provokationen von Neonazis dürfen nicht hingenommen werden. DIE LINKE Duisburg ruft alle demokratischen Kräfte zum Widerstand auf. Duisburg darf nicht zum Tummelplatz für Neonazis werden", erklärt für DIE LINKE Pressesprecher Horst Werner Rook.

Rook weiter: "Ähnlich demagogisch wie die Rechtspopulisten von Pro NRW ihren Sternmarsch unter das Motto `Abendland in Christenhand ` stellen, spricht die NPD in ihrem Aufruf von `Überfremdung und kultureller Zerstörung unserer Heimat `. DIE LINKE wird alles unternehmen, damit nicht nur die rassistischen Aktionen von PRO NRW und NPD verhindert werden, sondern Rassismus jeglicher Art geächtet wird. Mit großer Besorgnis sehen wir in diesem Zusammenhang, dass rassistische Parolen von Rechtspopulisten und Neonazis auf einem zunehmend fremdenfeindlichen Nährboden gedeihen und u.a. durch Aussagen von bürgerlich-konservativen Politikern wie Sarrazin (SPD) geschürt werden.

DIE LINKE wird zusammen mit einem breiten antifaschistischen Bündnis gegen die geplanten Provokationen der Rassisten Widerstand leisten und ruft die Bürgerinnen und Bürger Duisburgs, Mitglieder aus  Politik, Gewerkschaften, Verbänden und den Kirchen dazu auf, sich den Protestaktionen anzuschließen."

Mit der Bitte um Veröffentlichung verbleibe ich mit freundlichen Grüßen,

gez.: Horst Werner Rook
Pressesprecher, DIE LINKE. Duisburg,


Veröffentlicht am:
21:27:25 13.01.2010 von HvS

Letzte Aktualisierung
21:27:25 13.01.2010


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