Herzlich willkommen auf der Homepage des Netzwerk gegen Rechts Duisburg.
Wir verstehen uns als einen pluralistischen und antifaschistischen Zusammenhang jenseits von etablierten neoliberalen Parteien.
Seit mehreren Jahren stellen wir uns in Duisburg und der Region den zunehmenden Neonazi-Aktivitäten entgegen und sprechen uns gegen jede Form von Rassismus, Sozialabbau und imperiale Kriege aus.
Wir laden alle demokratisch gesinnten Menschen zu unseren Treffen und Aktionen (Flugblätter verteilen, Plakate aufhängen, Veranstaltungen organisieren) ein.

Mit antifaschistischen Grüssen, Netzwerk gegen Rechts Duisburg

Unser nächstes Treffen ist am 14.5.2009  um 18.30 Uhr im IZ, Flachsmarkt (Innenhafen) statt

bestehend aus: Jugendverband Rebell, Neue Demokratische Jugend Duisburg, Solidarität International Duisburg, Demokratische Jugendbewegung Duisburg, Jugendzeitschrift Young Struggle, MLPD Duisburg, ANATOLISCHE FÖDERATION- Duisburg , ATIF Duisburg, AGIF Duisburg, Initiativ e.V. Duisburg, DKP Duisburg, Mach Mit - Bündnis gegen Sozialkahlschlag und Bildungsklau, attac Duisburg, Human Dignity and Rights (HDR), Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschisten Duisburg (VVN-BdA),  Einzelpersonen


c/o Jugend- und Kulturverein
Kaiser-Wilhelm-Str. 284
47169 Duisburg
E-Mail:  info@netzwerk-gegen-rechts.org

Nach den Naziangriffen am 1. Mai in Dortmund:
Solidarität und Gegenwehr!

 Neben Zehntausenden, die sich am Kampftag für die Rechte der Arbeiterklasse einsetzten und gegen Krise und Soziallabbau auf die Straße gingen, marschierten auch mehrere tausend Neonazis auf, um ihre rassistische und nationalistische Propaganda zu verbreiten.

 In mehreren Städten kam es zu Übergriffen von Seiten der Neonazis.

In Dortmund griffen bis zu 300 bewaffnete Neonazis die 1. Mai Kundgebung des DGB an.

Nach Augenzeugenberichten ist es den Demonstrierenden zu verdanken, die sich gegen die Faschisten zur Wehr setzten, dass diese teilweise zurückgedrängt wurden und es bei Sachbeschädigung und Verletzen blieb.

 Die Form neonazistischer Gewalt in Dortmund erreicht mit diesem scheinbar von langer Hand geplanten Angriff eine neue Qualität, der die antifaschistische Bewegung geschlossen und entschieden entgegentreten muss. Nachdem in den letzten Monaten mehrfach ein Büro der Partei Die Linke und alternative Projekte angegriffen wurden, ist dies der erneute Versuch neonazistischer Gruppierungen, linke und gewerkschaftliche Positionen zum Schweigen zu bringen.

 Das Duisburger Netzwerk gegen Rechts verurteilt den Polizeieinsatz in Dortmund und der Region.

Im Dortmund ist es nach Berichten mehrerer Demonstrationsteilnehmer zu polizeilichen Übergriffen gegen Antifaschisten gekommen, die sich gegen die Neonazis gewehrt hatten.

 Es ist ein Skandal, dass 300 militante Faschisten ungehindert agieren können, während die seit vielen Jahren stattfindende 1.Mai Demonstration in Wuppertal massiv drangsaliert wird und 200 jugendliche Aktivistinnen und Aktivisten in Duisburg sich während der gesamten 1. Mai Demonstration in einem „Wanderkessel“ aus Spalier und 20 Einsatzfahrzeugen der Polizei befinden.

 Unsere Solidarität gilt allen Antifaschistinnen und Antifaschisten in Dortmund.

Das Duisburger Netzwerk gegen Rechts fordert die lückenlose Aufklärung der Vorfälle und Konsequenzen für die politisch Verantwortlichen. Wir werden uns bemühen, Proteste und Projekte gegen die Ausbreitung des Neonazismus in Dortmund zu unterstützen.

 Eine eng verbundene, solidarische und entschlossene antifaschistische Bewegung ist notwendig, um den Rechten aller Couleur die Stirn bieten zu können.

 Duisburger Netzwerk gegen Rechts,

2. Mai 2009

 

 

 

 


 

 




 



 

 

 


























 


 




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