Herzlich willkommen auf der Homepage des Netzwerk gegen Rechts Duisburg.
Wir verstehen uns als einen pluralistischen und antifaschistischen Zusammenhang jenseits von etablierten neoliberalen Parteien.
Seit mehreren Jahren stellen wir uns in Duisburg und der Region den zunehmenden Neonazi-Aktivitäten entgegen und sprechen uns gegen jede Form von Rassismus, Sozialabbau und imperiale Kriege aus.
Wir laden alle demokratisch gesinnten Menschen zu unseren Treffen und Aktionen (Flugblätter verteilen, Plakate aufhängen, Veranstaltungen organisieren) ein.

Mit antifaschistischen Grüssen, Netzwerk gegen Rechts Duisburg

Unser nächstes Treffen ist am 11.9.2008  um 18.30 Uhr im IZ, Flachsmarkt (Innenhafen) statt

bestehend aus: Jugendverband Rebell, Neue Demokratische Jugend Duisburg, Solidarität International Duisburg, Demokratische Jugendbewegung Duisburg, Jugendzeitschrift Young Struggle, MLPD Duisburg, ANATOLISCHE FÖDERATION- Duisburg , ATIF Duisburg, AGIF Duisburg, Initiativ e.V. Duisburg, DKP Duisburg, Mach Mit - Bündnis gegen Sozialkahlschlag und Bildungsklau, attac Duisburg, Human Dignity and Rights (HDR), Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschisten Duisburg (VVN-BdA),  Einzelpersonen


c/o Jugend- und Kulturverein
Kaiser-Wilhelm-Str. 284
47169 Duisburg
E-Mail:  info@netzwerk-gegen-rechts.org

Antiislam-Konferenz verhindern. Auf nach Köln!

www.stoppt-die-hetze.de

Die Partei Pro Köln/NRW wird vom 19.09.-21.09.2008 in Köln eine 
Konferenz abhalten, zu welcher zahlreiche Rechtspopulisten und
Neofaschisten aus ganz Europa ihr Erscheinen zugesagt haben. So werden
Mitglieder aus Belgien (Vlaams Belang), Frankreich (Front National),
Österreich (FPÖ), Italien (Lega Nord) und Großbritannien (British
National Party) erwartet. Titel der Veranstaltung:
Anti-Islamisierungskongress – Nein zu Moscheen, Minaretten, Muezzinruf.

Wenn sich Neofaschisten aus ganz Europa in Köln treffen, um gegen die
„Islamisierung der Gesellschaft“ zu hetzen, tun sie das mit der Absicht,
bei denjenigen Teilen der Bevölkerung Sympathien zu gewinnen, die von
der allgemein betriebenen rassistischen Hetze beeinflusst werden. Neben
dem Streben nach mehr Zustimmung wird von diesen Kräften eine weitere
internationale Koordinierung angestrebt.

Rechtspopulisten und Neofaschisten grasen das Themenfeld Islam also
systematisch ab. Und sie liegen damit voll im bundesdeutschen Trend. Ob
es die „Sicherheitsabfragen“ der Einwanderungsbehörde sind, die erneute
Verschärfung und Anwendung der Paragraphen 129a/b, die offene Propaganda
gegen Muslime bzw. „den Islam“ a là Schäuble und Spiegel oder die
rassistischen Kampagnen gegen den Bau von Moscheen in Köln und Frankfurt
sind: Nicht nur Nazis und offene Rassisten hetzen gegen Flüchtlinge,
Asylsuchende, Eingebürgerte oder Menschen muslimischen Glaubens. Die
rassistische Hetze und die konkrete Politik gegen diese Menschen werden
vom Staat selbst und von den bürgerlichen Parteien und Medien – wenn
auch teilweise maskiert und in unterschiedlicher Ausprägung –
vorangetrieben.

Xenophobie, Antiislamismus und Kulturchauvinismus sind Mittel von Bush,
Merkel und ihren Freunden, Stimmung für ihre Kriege in der islamischen
Welt zu machen, denen bis heute Hunderttausende Menschen in Afghanistan
und im Irak zum Opfer gefallen sind. Diese Kriege richten sich gegen das
Selbstbestimmungsrecht der Völker. Der Kampf für dieses Recht in
Palästina, Irak, Afghanistan und anderswo bedarf der Solidarität eines
jeden freiheitsliebenden und demokratisch gesinnten Menschen.

Die Funktionen des Antiislamismus sind Kriegslegitimierung, Vernichtung
von Demokratie und Völkerrecht, Spaltung der Unterklassen. Für nichts
anderes steht der angekündigte Kongress von Pro Köln/NRW. Dem wollen wir
uns mit aller Vehemenz entgegenstellen. Gleichzeitig ist es uns wichtig
zu betonen, dass die Veranstalter der Konferenz an diesem Tag eine
Kampagne aufgreifen, die vom gesamten bürgerlichen Parteienspektrum bis
hin zu pseudolinken Kräften betrieben wird. Schon lange ist nicht nur
rechts ein kultureller Chauvinismus am Werk, der sich gegen gläubige
Muslime und den islamischen Teil der Welt richtet.

Es bedarf einer breiten Bewegung, welche die Diskriminierung und Hetze
hierzulande bekämpft und sich auch der extremsten Form der
imperialistischen Aggression, dem Krieg und der Besetzung souveräner
Staaten, entschlossen und geschlossen entgegenstellt.

Schluss mit der antiislamischen Hetze. Rassismus bekämpfen.
Für das Selbstbestimmungsrecht der Völker.
Schluss mit dem „Krieg gegen den Terror“. Hoch die internationale
Solidarität.

Voraussichtliche Erstunterzeichner (alphabetisch), Stand 17.07.08:

AGIF
AGIF Frauenkommission
Initiativ e.V., Duisburg
Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und Migranten
KPD/ML
Multikultureller Verein e.V., Köln
Netzwerk gegen Rechts, Duisburg
Roter Morgen, Wuppertal
Rote Antifa, Duisburg
HDR,Duisburg
Kein Blut für Öl, Köln
Internationale Sozialisten, Köln
Netzwerk Linke Opposition, Köln

 

 


























 


 




Nach oben 
Seite Drucken 
Newsmeldung
Termine
Newsletter
Der kostenlose Netzwerk gegen Rechts Newsletter versorgt Euch stets mit allen Neuigkeiten.



Random Block
Zu Favoriten hinzufügen